Ecuador – DIE Reise
Tag 1: Di, 27. Januar
Heuschreckenplage vor Einkaufszentrum, eh viel zu frueh dran!
Taxifahrer labert mich zu, naja, ist hier wohl normal
Ankunft am Malecón. suche Touri-Info, da wo wohl alle anstehen ist anscheinend das Rathaus, ich warte jetzt mal eine Weile
das Touri-Buero ist aber ganz schoen versteckt, aber die Leute wissen schon wohin ich will, sehr freundlich.
ok, die lieben Touristenberater hier sagen mir, dass es anscheinend kaum sprachschulen hier gibt, aber dafuer telefonier ich mit der dame, die der netten frau hier deutsch-unterricht erteilt hat. am nachmittag hab ich meine ersten unterrichtsstunden!
Guayaquil: Horrorgeschichten von Deutschen
Tag 2: Mi, 28. Januar
erst mal hab ich ohne wecker total verpennt. ist auch gut so, konnte des naechtens nicht wirklich pennen. trotz dicker portion tempos in den ohren. mein ventilator ist immer noch zu laut und ohne ist es einfach zu warm
Tag am Pazifik, Moewentime
auch kurz im Nationalpark sowieso…
Tag 3: Do, 29. Januar
Touristen-Must:
Malecón 2000 und Cierro Santa Ana…
sehr schoen, aber enorm touristisch, wenigstens fuehlt man sich sehr sicher, dank der bewaffneten Securities alle fuenf meter
traf merkwuerdige Oesterreicher, Story: tote deutsche Volontaerin in Quito,
weil sie in ihrem Hostal ausgeraubt wurde uns sie doch etwas zu laut ihre
angst geaeussert hat,
liebe Duisburger-Stundenten, also tina und jorge – und alles gut!
Tag 4: Fr, 30. Januar
ab nach Cuenca, hab brav meine mareol eingeschmissen, weil es ja ziemlich schlimm sein soll, meinte frank…
ach quatsch, zwar hat eine ecatorianerin in ihre tuete geschpuckt, aber mir war das so ziemlich egal… komisch eigentlich…
zu anfang musste ich ja hart um meinen platz kaempfen. frank meinte ja ich solle mir moeglichst den platz hinter dem fahrer geben lassen und das hab ich auch gemacht, da der aber besetzt war, hiess es erst einmal dafuer kaempfen. hab ich dann auch hingekriegt, nach dem alle erst mal verwirrt waren, weil die tickets nicht so wirklich ordentlich beschrieben waren, aber ganz typisch deutsch sollte ich mein recht behalten und bekam dann platz nummer 1 neben einer bezaubernden aelteren dame, die mir die ganze zeit den ausblick erklaerte! und das auf spanisch. ich hab zwar kaum geantwortet, aber sie hat so deutlich gesprochen, dass ich echt alles geschnallt hab! yeah. und gelernt hab ich also auch einen berg! sehr praktisch
zwischendurch hat sie von den fahrenden verkaeufern fuer 2$ Mangos gekauft, das waren dann 15 Stueck. Sie hat sich bestimmt 5x gefragt, was sie jetzt mit 15 Mangos anstellt, war aber sehr happy ueber das schnaeppchen!
dort Sprachschul-Odyssee, nur teure gefunden, alle anderen haben sich
versteckt, muss bis montag warten, war ja auch klar, freitag nachmittag vor
sylvester
Schnupfen, Kopfweh, alles grdiu�ahkera
Tag 5: Sa, 31. Januar
Sylvester:
Angie hat mich verlassen und in das lebendigere El Cefecito umzuziehen – verstaendlicherweise; muss jetzt also Notizhinterlass-Korrespondenz betreiben um Kontakt zu halten, hoffe die ganze zeit sie noch aufzutreiben um diesen Sylvester-Abend nicht allein zu verbringen
hat nicht wirklich geklappt, hab mich erstmal bis halb 11 hingeknallt und versucht trotz Boellerlaerm zu pennen, bin dann durch Cuenca gestreift des naechtens, die viejos machen einem irgendwie
angst, kann ja alles jederzeit hochgehen, meiner meinung nach zu viel feuer
und zu viele kinder die mit feuerbaellen fussball spielen – natuerlich ohne
aufpasser, den hier sind die kindheiten noch von wilder natur
als ich dann zurueckkomm finde ich einen zettel von ange, der wohl schon beim rausgegehen dagewesen sein musste, naja, scheisse, hab ich wohl verbockt und den neujahrsumschwung mit mir selbst verbracht – que triste
Tag 6: So, 01. Januar
Neujahrstag:
natuerlich besuch ich ange dafuer jetzt in ihrem neuen zu hause
stereotype Iren trinken Apfelwein, aber nicht Cidre
Cuencaner hat mir zugehoert und wollt sich auf meine Schoss kuscheln
Kino super! la isla, ewan mc gregor kann noch so viele scheiss filme drehen,
ich find ihn immer noch super, wie vor 10 jahren oder so…
Tag 7: Mo, 02. Januar
endlich Sprachkurs – super genial
aber Organisation verpeilt, musst erst mal warten, weil kein Sprachlehrer
eingeteilt wurde, erst nach langwieriger telefonie-aktion wurden mir 2
Lehrer zugeteilt, hatte dann wartezeit, die ich mit einem netten
einstufungstest verbringen durfte, war also wenigstens keine verschendete
zeit
profesor c�sar meinte auch ich sei auf intermediato alto-Niveau, das hoert
sich doch gut an, aber ihn versteht man auch, wenn man sonst gar nix
schnallt, so deutlich und ordentlich drueckt er sich aus….
Tag 8: Di, 03. Januar
endlich Franziska… kam mich in meinem hostal besuchen
dois mojitos con boris y pablo
fenster eingeschmissen
boris wollte vor lauter schiss alleine abhauen und haette uns ohne scheiss
beinahe stehen lassen, verwoehnter schnoesel ohne courage
lots of fun
Tag 9: Mi, 04. Januar
ohoohho, die eiswuerfel waren gefahrlich
luegenmaerchen aufgetuescht, ooooch, das fenster ist kaputt, wie ist das
denn passiert?
Tag 10: Do, 05. Januar
lecker essen in el vi�o… boris: sorry for breaking the window zu meiner
mitbewohnerin lori, die ich davor doch so schoen angelogen hatte…
und weiter gehts mit mojitos! jetzt ohne eis, ein graus
canelito ebenso
wieder stehen wir vor verschlossenen toren, diesmal zu dritt!
sophie und lori kommen bei pablo unter, ich wieder zu franzi, irgendwie ist uns nicht so wohl bei dem gedanken an morgen frueh, wenn wir gastmutter conchita beichten, dass ich schon wieder da war
Tag 11: Fr, 06. Januar
conchita gibt sich als herz und laedt mich mit zum fruehstuecken ein: no te preocupes…
beschwerde auf spanisch, gar nicht so uebel, hat geklappt, diese nacht
aetsch, nix gezahlt, und zwar wir alle drei
auf nach cajas
verpeiltes spurensuchen, also erdaepfel suchen!
aber super tour
und die naechste parade desnaechtens
scheiss essen, in billig restaurant, reingefallen auf nette verpackung, also
tischdecken und huebsch gedeckte tischchen…
wenigstens keine verdauungsprobleme
Tag 12: Sa, 07. Januar
weiter nach riobamba, schoene fahrt
lustiges hotel
erst mal kamen wir nicht rein
Zimmer Nr. 1: kein licht im bad
Zimmer Nr. 2: keine Fenster, aber natuerlich muffiger Geruch
Zimmer Nr. 3: Dusche faellt auseinander
Zimmer Nr. 4: hat zwar auch keine Schrauben in der Duschkabine, aber ist
akzeptabel, also akzeptieren wir
die Zimmersuche wurde begleitet durch durch die Luft fliegende Schluessel,
die teilweise auf irgendwelchen Fenstersimsen landeten, aehm, das Geruecht
dass Frauen nicht schmeissen koennen stammt wohl von hier
wohl sturmfrei oder was?
Tag 13: So, 08. Januar
beinahe waeren wir nicht aus dem hotel gekommen, weil ein vorhaengeschloss den weg versperrt hat. aber irgendwie war niemand zu finden, der uns aufsperren haette koennen. hab ein bisschen laerm gemacht und den jungen endlich wach gekriegt. dabei war er wohl drauf vorbereitet, so angezogen wie er war, das licht hatte auch schon vorher gebrannt
auf den zug zur teufelsnase
und zurueck
nein ich will keine vorurteile haben, aber wer fuehrt sich wieder auf wie
sau? die amis: eine familie, die nur rummostert, was hatten die den
erwartet? mutter: oh ja, i forgot, you don�t speak english…
und es geht noch weiter, diesmal untypischer: komische amis die spucken und
sonst sehr merkwuerdig sind, spass scheinen die jedenfalls nicht zu haben,
ach wohl zu cool
die suessigkeiten-verkaufer auf dem dach haben vielleicht eine aussdauer,
ist aber super, der service
suesses maedel in traditionaler tracht in begleitung von indigener familie
und wohl ihrer eigenen familie
Geisterstadt Riobamba
Tag 14: Mo, 09. Januar
auf nach Banos, super verliebt in die stadt
hostal super, mit blick auf dem wasserfall double pancakes mit millionen fruchtstuecken gegessen
tour super schnell klar gemacht
wenn man zuerst banos kennenlernt ist man vom rest enttaeuscht, da bin ich
sichher
schoen chillen!
vulkan der raucht
essen lecker
fisch namens wanda
Tag 15: Di, 10. Januar
schoen chillen vor bruecke
bruecke, auf die man sich nun wirklich nicht traut….
deshalb sassen wir davor und haben gelesen, geschlafen, gelesen, dem
rauschenden wind gelauscht und fasziniert den abhang betrachtet
hab ein bisschen eingekauft, bin sehr gluecklich mit meiner tollen neuen tasche, passt irre viel rein und ist trotzdem leicht
Tag 16: Mi, 11. Januar
auf in den dschungel
betrug in veggiesuppe
tarzan-uebungen
wasserfall-romantik und sauberkeit, ich stand auf einem stein direkt unter
dem wasserfall und hab mich zusammenquetschen lassen, total genial
steps hundres of steps, darth vader bin ich
lagerfeuer-romantik dazu
aber schlafen kann ich hier nicht, man spuert jede bewegung von einer der 10
personen, obwohl wir ja getrennte zimmer haben, aber das ist alles irgendwie
aneinandergebrettert, so dass man fast seekrank werden koennte, dagegen sind
die klippen-busfahrten wieder mal gar nix….
Tag 17: Do, 12. Januar
hoch und runter
hab ameisen mit zitronen-geschmack probiert, da half mir mein “t� sabes que
soy vegetariana” gar nix, ich sollte ja nur schlecken
schwierigkeitsgrad, dieser wasserfall ist erst durch schwimmen zu erreichen
ab im regen unter den wasserfall
kanur-rafting
aussichtspunkt spitzenprima und nicht so heftig zu besteigen
die anderen trinken wieder caneloza..
fuer mich gibt�s t� de la selva mit agua del fuego
wieder lagerfeuer-romantik plus sterne und fast-vollmond gucken
wieso ist eigentich jo adams freundin?
Tag 18: Fr, 13. Januar:
Besuch Indigene familie, toepfern wie wir auch, hab gut geziehlt, also fast
getroffen mit blasrohr, ich sollte hunter werden!
super hero adam trifft natuerlich als einziger – und das auch noch 2 x
drogenbaeume, da wuesste ich schon ein paar leute, die des gerne
ausprobieren wuerden, aber mit einem ordentlichen schamanen – nur dann ist
das sinnvoll… liebe leute!
abschied mit tausenden von gruppenfotos, war echt ein hammer trip
spaete (waren die idioten etwa baden?)und lange heimfahrt ohne toilette,
trotz der ganzen zwischenstops: polizei, tunnelstau (also es gab davor einen
bergrutsch mit huebschen grossen felsen, die dort auf der strasse lagen!)
Tag 19: Sa, 14. Januar:
wir wollten ja eigentlich lange ausschlafen, was ist? schon wieder eine
parade, die durch die stadt zieht und die kommt doch tatsaechlich ab 06:30
a.m. (!) 8 x an unserem Fenster vorbei!!!!!
Tag 20: So, 15. Januar:
Tag 21: Mo, 16. Januar:
Tag 22: Di, 17. Januar:
Tag 23: Mi, 18. Januar:
Tag 24: Do, 19. Januar:
Tag 25: Fr, 20. Januar:
Tag 26: Sa, 21. Januar:
ab nach Hause und
ENDE